Azubis bei uns

Wir fördern die Talente und Ideen unserer Azubis

Bei uns arbeiten junge Talente mit Ideen. Wir wissen: Es lohnt sich, ihnen Verantwortung zu übertragen. Deshalb geben wir unseren Auszubildenden im Rahmen von Azubi-Projekten die Chance, den Alltag in ihrer Bank aktiv mitzugestalten.

IHK-Jahrgangsbestenehrung - Ehrung von Tim Jarlan

Die Volksbank Baden-Baden Rastatt eG war Teilnehmer der IHK-Jahrgangs-Besten-Ehrung am vergangenen Donnerstag, 8. November 2018. Unser fertig ausgebildeter Finanzassistent Tim Jarlan und Thomas Pörings, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Baden-Baden Rastatt eG, konnten sich über die besondere Ehrung von Herrn Jarlan freuen und nahmen nicht ohne Stolz die Jahres-Besten-Urkunde entgegen. Die Ehrung stellt  auch eine Anerkennung der Ausbildung bei der Volksbank dar, so dass die Teilnehmer die Feier ganz besonders genießen konnten.

Internet: IHK-Jahrgangsbestenehrung | Fotos und Nachberichterstattung
Übergabe der Jahres-Besten-Urkunde an unseren Vorstandsvorsitzenden Thomas Pörings.
IHK-Jahrgangsbestenehrung - Ehrung von Tim Jarlan
Zweiter von links: Unser "ausgezeichneter" ehemaliger Auszubildender und heutiger Kundenberater Tim Jarlan.

Azubis in den sozialen Medien

Sei live dabei

Nichts ist spannender als Informationen aus erster Hand. Deshalb berichten die Azubis der Volksbanken Raiffeisenbanken im Azubi-Netzwerk next live für dich aus dem Bankalltag. Es gibt etwas, das du über die Ausbildung wissen möchtest? Dann frag doch einfach nach. Über die Social Media-Kanäle von next kannst du mit Azubis von Volksbanken Raiffeisenbanken aus ganz Deutschland in Kontakt treten. Folge ihnen unter #wirsindnext durch den Bankalltag.

next Drehmoment

Azubis gestalten mit

Die Finanzwelt verändert sich rasant. Bei uns dürfen Azubis nicht nur lernen, sondern auch mitgestalten. Deshalb veranstaltet das Azubi-Netzwerk next Events wie "next Drehmoment", bei dem Auszubildende der Volksbanken Raiffeisenbanken aus ganz Deutschland zusammenkommen, sich den Fragen der Zukunft stellen und gemeinsam Impulse entwickeln. Berichte zu diesem und anderen Events findest du auf den Social-Media-Kanälen von next.

next Botschafter: echte Azubis

Die Stimme der Auszubildenden

Ist dir schon aufgefallen, dass auf unseren Ausbildungsseiten die Gesichter echter Azubis zu sehen sind? Einmal im Jahr können sich Auszubildende der Volksbanken Raiffeisenbanken als next Botschafter bewerben. Sie werden die Gesichter der aktuellen Ausbildungskampagne und entwickeln unser Azubi-Netzwerk next gemeinsam weiter. Als Markenbotschafter vertreten sie die Volksbanken Raiffeisenbanken nach außen und setzen sich auf internen Veranstaltungen für die Stimme unserer rund 9.000 Auszubilden ein.

Überzeugt?

Du hast Lust, dich aktiv für die Volksbank Baden-Baden Rastatt eG einzusetzen? Dann bist du vielleicht genau der richtige Azubi für unser Haus. Informiere dich über eine Ausbildung bei uns. Wir freuen uns auf deine Bewerbung! 

Ein Beruf mit Zukunft

Ausbildung
Sozialprojekt "unbehindert miteinander" Apfelernte 2018

Sozialtag-Bericht_2018_Dennis Salewski

Am Freitag den 14.09.2018 fand ein Sozialprojekt der Volksbank Baden-Baden Rastatt in Kooperation mit der Lebenshilfe aus dem Murgtal statt.

Wir Auszubildenden waren dazu eingeladen, mit den Bewohnern der Einrichtung einen Tag zu verbringen, um den Umgang mit den Menschen dort zu erlernen und zu erleben.

Der Leiter der Einrichtung präsentierte uns anfangs einiges über die Lebenshilfe, was diese anbietet und was die Bewohner täglich machen dürfen beziehungsweise können.

Aufgrund des breiten Spektrums an Möglichkeiten, sei es Arbeit oder eine der vielen Möglichkeiten sich zu engagieren in beispielsweise Bereichen wie Musik und Sport, haben die Bewohner stets Beschäftigung und können sogar Geld verdienen.

Anschließend ging es mit zwei Studenten und einer Dame, welche derzeit ein FSJ bei der Lebenshilfe macht, sowie drei Bewohnern der Lebenshilfe zum Äpfel ernten.

Hierbei konnten wir einige Erfahrungen sammeln und austauschen, sowie neue Menschen kennenlernen.
Der Umgang mit den Bewohnern fiel uns ziemlich leicht, da stets eine unangespannte Atmosphäre herrschte und man somit einige Berührungsängste verlor.

Bei einem gemeinsamen Picknick, welches uns netterweise von der Lebenshilfe zur Verfügung gestellt wurde, endete unser spannender Projekttag, welcher sicherlich einige Erfahrungen wert war.

Sozialtag-Bericht_2018_Stefanie Saul

Der Tag begann, indem wir morgens um 8 Uhr als erstes eine Präsentation von dem Geschäftsführer, über die Lebenshilfe Rastatt-Murgtal erhalten haben. In dieser stellte er uns vor, warum die Lebenshilfe gegründet wurde und wer dies getan hat. Er erzählte uns dann, wie der Verein gewachsen ist und wie oft es ihn mittlerweile in Deutschland gibt. Auch erklärte er, dass sie Einfluss auf die Politik haben und wie es dazu kam, beziehungsweise was für positive Folgen das hat.
Er ging darauf ein was die Lebenshilfe generell macht. Besonders verdeutlichte er uns was sie genau in Rastatt und im Murgtal machen, beziehungsweise welche Angebote sie im Programm haben.

Anschließend wurde uns erläutert wie die Verbindung mit der Volksbank entstand und welchen Nutzen beide Parteien aus dieser Zusammenarbeit gewinnen.  

Danach haben wir erfahren, dass wir danach gleich mit drei Menschen mit Handicap Äpfel ernten gehen und wer die drei Betreuer sind, die uns dabei begleiten werden.

Wir sind dann zum Feld gefahren, wo wir auch gleich mit der Ernte begannen.
Dort angekommen luden wir die Säcke, Eimer, Planen und Asthaken aus, um uns anschließend direkt an die Arbeit zu machen.  Das geschah indem die Planen unter dem Baum ausgebreitet wurden. Nachdem dann die Äste geschüttelt wurde, lasen wir dann alle   gemeinsam die heruntergefallenen Äpfel auf. Dieser Vorgang wurde so oft wiederholt bis wir alle Bäume die uns zur Verfügung standen abgeerntet waren. Dazwischen so um ca. 12 Uhr wurde uns dann ein Picknick zum Feld gebracht, welches wir alle in gemütlicher Runde verspeisten.  
Der Tag endete als wir um ca. 15 Uhr wieder zur Lebenshilfe zurückgefahren sind.

Der Umgang miteinander war zunächst etwas scheu, da wir uns nicht kannten und auch noch nie wirklich mit Menschen mit Handicap Kontakt hatten. Nachdem die anfängliche Scheu dann überwunden war, war der Umgang herzlich und familiär. So machte die Arbeit wirklich Spaß und der Tag verging wie im Flug.

Aus dieser Erfahrung habe ich für mich vor allem mitgenommen das diese Menschen genauso behandelt werden wollen wie alle anderen auch. Sobald man anfing etwas extra für sie zu machen merkte man an ihrer Reaktion das sie das nicht möchten.
Ich kann dafür vor allem auf die Bank mitnehmen eben dieses besondere Verhalten zu unterlassen und einfach darauf zu warten das sie fragen wenn sie Hilfe brauchen.

Ausbildungsmesse Gernsbach: "Gute Chancen, einen Ausbildungsplatz zu bekommen." (Bericht)

„Gute Chancen, einen Ausbildungsplatz zu bekommen“

Ausbildungsmesse Gernsbach

Super-Job Gernsbach

Wir waren dabei.

Super-Job Gernsbach
Erfahrungsbericht Jens Oberhagemann
Ausbildung
Jens Oberhagemann

Am 01.09.2016 begann ich meine Ausbildung zum Finanzassistent bei der Volksbank Baden-Baden Rastatt eG.

Alles startete mit einem Ausflugstag der dazu diente uns besser kennenzulernen und eine Vertrauensbasis aufzubauen. Darauf folgte eine Einführungswoche welche uns auf den Beginn unserer Ausbildung vorbereitete. Hier lernten wir die ersten Grundlagen für den Servicebereich sowie Hintergrundinformationen zu den weiteren Abläufen.

Die wirkliche Arbeit begann dann eine Woche später als wir in unsere Heimatfilialen verteilt wurden und dort anfingen die Tätigkeiten zu erlernen. Ich war und bin auch bis heute noch erstaunt, wie schnell man die Service-Tätigkeiten lernt, wenn man sie von den erfahrenen und freundlichen Mitarbeitern erklärt bekommt. Wenn man nicht weiter weiß oder Hilfe braucht steht immer jemand zur Verfügung, der einem erklärt was man zu tun hat. Das schätze ich sehr.

Außerhalb der Filiale verbringen wir unsere Zeit in der Schule, wo uns theoretisches Wissen über Banken und deren Abläufe vermittelt wird. In insgesamt 7 Fächern bekommen wir hier von ehemaligen Bänkern oder anderen Spezialisten ihre Themengebiete erklärt, um uns noch besser auf unseren Bankalltag vorzubereiten.

Zusätzlich besuchen wir noch die Innenabteilungen um unser Gesamtbild abzurunden und damit wir jeden Prozess und Ablauf einmal gesehen haben und alles im großen Ganzen verstehen. So war ich bisher im Zahlungsverkehr sowie in der Datenkontrolle, was ich sehr Interessant gefunden habe.

Wir bekamen am Anfang unserer Ausbildung eine Checkliste, was wir alles im Verlauf der nächsten zwei Jahre lernen würden, was ich sehr gut finde, da man sich daran immer orientieren kann was man schon gelernt hat und auf was man sich noch freuen kann.

Aus diesem Grund freue ich mich jetzt schon auf alles was ich noch lernen kann und jede neue Erfahrung.

Erfahrungsbericht von Fabienne Rieger
Ausbildung
Fabienne Rieger

Vor knapp 1,5 Jahren begann ich mein duales Studium bei der Volksbank Baden-Baden Rastatt eG.

Nach einem sehr interessanten, informativen und kurzweiligen ersten Lehrjahr bin ich nun im zweiten Jahr meines Studiums angekommen.

Im zweiten Ausbildungsjahr durchlief ich bisher viele weitere Abteilungen, was die Ausbildung sehr abwechslungsreich und vielfältig gestaltet. Dadurch war es mir möglich neues Wissen über die Bankprozesse zu erlangen. Dabei hilft auch der von der Volksbank Baden-Baden Rastatt eG durchführte innerbetriebliche Unterricht. Hierbei erklären Mitarbeiter den Auszubildenden wichtige Themen aus der Bankenwelt genauer.

Als duale Studentin habe ich die Möglichkeit teilweise selbst zu entscheiden, welche Abteilungen ich durchlaufen möchte. Dies gibt einem die Chance Abteilungen, die normalerweise nicht im Einsatzplan stehen, zu besuchen.

Die Kollegen in den verschiedenen Abteilungen waren alle sehr freundlich und hilfsbereit, sodass ich mich sofort willkommen gefühlt habe.

Durch den verstärkten Einsatz bei einem Privatkundenberater konnten ich an vielen Beratungsgesprächen teilnehmen und so Erfahrungen in verschiedenen Bereichen sammeln.

Von Vorteil ist auch, dass ich mich während meinen Theoriephasen an der DHBW Karlsruhe bei aufkommenden Fragen immer an meine Kollegen wenden kann. Durch die anschließenden Praxisphasen habe ich die Möglichkeit, die gelernten Inhalte direkt in die Tat umzusetzen und anhand realen Fällen zu vertiefen.

Einsätze bei Veranstaltungen wie dem Neujahrsempfang oder Baden im Gespräch machen die Ausbildung nochmals abwechslungsreicher und ermöglichen es einem, Kollegen auch außerhalb des normalen Arbeitsalltags kennenzulernen.

Im Weiteren geht es nun in die zweite Hälfte meines Studiums bei der Volksbank Baden-Baden Rastatt eG. Der Weg bis zum Bachelor ist zwar noch ein Stück hin, aber ich bin sicher, dass ich mit der Hilfe meiner Kollegen auch diesen Abschnitt erfolgreich meistern werde.

Erfahrungsbericht von Lana Sänger

Erfahrungsbericht von Lana Sänger

Azubi-Projekt „Gewinnsparen”

Auch in diesem Jahr gab es wieder ein Auszubildendenprojekt. Wir behandelten das Thema Gewinnsparlose. Gewinnsparlose sind eine Kombination aus Gewinnen, Sparen und Helfen. Ein Los kostet 5 € im Monat. Davon werden 4 € angespart und am Ende des Jahres wieder dem Konto gutgeschrieben. Von dem übrig gebliebenen Betrag werden 25 Cent an soziale und kulturelle Projekte in der Region gespendet. Die restlichen 75 Cent gelten als Spieleinsatz.

Begleitet von einem Trainer starteten wir unser Projekt. Ziel war es, Gewinnsparlose an unsere Kunden zu verkaufen. Doch bevor wir uns in den Filialen beweisen konnten, hatten wir zuerst einen Einführungstag.

Hier lernten wir, dass es nicht nur darum ging, Lose zu verkaufen, vielmehr um den Kontakt mit unseren Kunden selbst. Es ist nicht nur von Bedeutung Kenntnisse über das Produkt zu haben, sondern auch unser Auftreten spielt eine wichtige Rolle. Gerade Gestik und Mimik sind meist von größerer Relevanz als der Inhalt des Gespräches. Zudem sollen wir stets positiv denken, da sich unsere Gefühle nach außen widerspiegeln können. Gestärkt von diesem Wissen und den positiven Worten unseres Trainers: „Man kann nicht mehr als ein Nein bekommen“ starteten wir in unsere Praxisphase. Nun hatten wir mehrere Wochen Zeit das Gelernte umzusetzen. Unsere Ziele waren hoch. Jeder wollte mindestens 2 Lose pro Tag verkaufen.

Leider lernten wir ziemlich schnell, dass sich die Praxis doch etwas von der Theorie unterscheidet. Besonders das Ansprechen von Kunden fiel vielen von uns schwer. Wann ist dafür der beste Moment? Wohl kaum bei jemandem, der nur schnell eine Überweisung abgeben wollte oder dessen Kinder im Hintergrund quengelten.

Trotz oder gerade wegen diesen Schwierigkeiten, verbesserten wir uns von Woche zu Woche und wurden immer selbstsicherer. Erste Erfolge stellten sich ein und wir konnten unsere ersten verkauften Lose präsentieren. Bei unserem Treffen nach der Praxisphase hatte jeder die Möglichkeit von seinen gesammelten Erfahrungen zu berichten. Hierbei konnten wir noch einmal auf individuelle Situationen eingehen und unser Fazit ziehen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass wir nicht nur einiges über das Verhalten unserer Kunden, sondern auch viel über unser persönliches Auftreten gelernt haben. Um ein Produkt verkaufen zu können, sollte man selbst dahinterstehen um dem Kunden die Vorteile wie beispielsweise „Sparen, Gewinnen, Helfen“ vermitteln zu können. Die Wochen unserer Praxisphase haben uns Auszubildenden neue Erkenntnisse und Fähigkeiten gebracht, die uns in unserer weiteren Ausbildung stärken werden.

Schön wäre es sicherlich, wenn eines unserer verkauften Lose einem Kunden den Hauptgewinn bringen würde.

Sozialprojekt in der KULE Baden-Baden teilnehmen. Das Wort KULE steht für KUrzzeitwohnen der LEbenshilfe.

Unbehindert Miteinander

Ein Sozialprojekt in Kooperation mit der Volksbank Baden Baden Rastatt eG

Im Zuge meiner Ausbildung konnte ich, zusammen mit Herr Köstel, an zwei Tagen an einem Sozialprojekt in der KULE Baden-Baden teilnehmen. Das Wort KULE steht für KUrzzeitwohnen der LEbenshilfe.

Die Einrichtung bietet behinderten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen eine Ganztagsbetreuung. Die Menschen dort werden in Ihrem Alltag von Fachkräften aus dem pädagogischen und pflegerischen Bereich unterstützt und betreut. Es wird gemeinsam gekocht, gegessen, gespielt und gebastelt. Auch die angebotenen verschiedenen Tagesausflüge bieten eine freudige und willkommene Abwechslung für die Gäste.

Jeder der „Gäste“ wird dort im Rahmen seiner Möglichkeiten in den Alltag integriert und best möglichst unterstützt.

An diesen zwei Tagen durften wir nun unterstützend teilhaben und die neu ankommenden Gäste herzlich begrüßen. Es gab verschiedene Programmpunkte wie zum Beispiel einen Ausflug an einen Spielplatz oder gemeinsames musizieren. Es war erstaunlich zu sehen, mit wie viel Freude und Kreativität die Bewohner daran teilhaben. Am Nachmittag gab es dann eine Bastelaktion, dabei wurden dann fleißig gruselige Bilder passend zu Halloween gebastelt.

Gegen später wurde das gemeinsame Abendessen vorbereitet, was bei allen Bewohnern die Hilfsbereitschaft beim Decken der Tische erweckte.

Rückblickend auf diese zwei Tage möchte ich wohl behaupten, dass ich in der KULE nachhaltige Eindrücke und Erfahrungen im Umgang mit behinderten Menschen gesammelt habe. Was für mich persönlich sehr beeindruckend war, war die Freude und Dankbarkeit der Menschen dort.

Sie sind eigentlich immer fröhlich, meistens gutgelaunt und zu Späßen aufgelegt.

Sie leben einfach, ohne groß über den Sinn des Lebens nachzudenken und genießen jeden einzelnen Tag mit all seinen kleinen Freuden.

Vielleicht sollten wir „Normalen“ uns auch öfters an den kleinen Dingen des Lebens erfreuen?

Auf jeden Fall haben die gemeinsam, mit Behinderten und Betreuer, verbrachten Stunden das Motto „unbehindert miteinander“ sehr deutlich vermittelt.

Diese Einrichtung steht für die Werte: Geduld, Einfühlungsvermögen und dem Respekt dem Menschen gegenüber, egal ob er eine Behinderung hat.

Ein Sozialprojekt in Kooperation mit der Volksbank Baden Baden Rastatt eG
Erfahrungsbericht der Auszubildenden des Jahrgangs 2017

Sozialprojekt 2017: unbehindert miteinander

Im Rahmen unserer Ausbildung bei der Volksbank Baden-Baden Rastatt eG durften wir an zwei Nachmittagen freitags die Betreuerinnen und Betreuer der „KULE“ (Kurzzeitwohnen Lebenshilfe) in Baden-Baden bei ihrer täglichen Arbeit begleiten und unterstützen. Wie der Name dieser Einrichtung schon sagt, werden dort Menschen mit diversen Behinderungen und Handicaps für eine bestimmte Zeit in Ganztages-Betreuung mit Übernachtung gebracht. Im Edith-Mühlschlegel-Haus werden Menschen von klein bis groß über den Tag mit Mahlzeiten versorgt und gepflegt. Ebenso finden verschiedene Freizeitaktivitäten und Ausflüge statt, an denen die betreuten Gäste teilnehmen können. An beiden Terminen, dem 20.10.2017 und dem 03.11.2017, waren wir jeweils von 14.30 Uhr bis 18.30 Uhr im Einsatz.

Unsere Aufgabe bestand in erster Linie darin, die neu ankommenden Gäste in der Einrichtung zu begrüßen und mit ihnen gemeinsam den Tisch für die tägliche Kaffee- und Kuchenzeit zu decken. Daraufhin wurde zusammen gegessen und getrunken, wobei schon das ein oder andere interessante Gespräch am Tisch aufkam. Hierbei entstand eine schöne Situation, indem die Gäste der Einrichtung sich gleich für uns interessierten und wir somit auch schnell eine freundliche Vertrauensbasis zu ihnen entwickeln konnten.

Danach wurden an beiden Nachmittagen verschiedene Programmpunkte angeboten, bei denen wir als unterstützende Kräfte teilnehmen durften.

Zum Einen wurden Ausflüge zu dem Spielplatz in der Nähe unternommen, wo wir beispielsweise sportliche Aktionen mit den jüngeren Gästen und Kindern der Einrichtung auf dem Fußballplatz starten konnten. Dabei war es erstaunlich zu sehen, wie manche durch die körperliche Bewegung aus sich herauskamen und der Spaß kam somit ebenfalls nicht zu knapp.

Zum Anderen wurden in der Einrichtung musikalische Freizeitstunden angeboten, in denen zum Beispiel mit voller Begeisterung Trommel gespielt wurde. Auch hier bekamen wir einen interessanten Einblick in die Arbeit mit den Menschen, welche durch die Musik zum Teil ihrer Kreativität freien Lauf lassen konnten und mit ihrem Spaß an der Sache sehr positive Rückmeldungen gaben.

In der „KULE“ fanden im weiteren Laufe des Nachmittags Bastel- und Mal-Aktionen statt, welche vor allem für die Kinder ansprechend waren. Genauso wurden Gesellschaftsspiele zum Teil mit viel Ehrgeiz und Freude gespielt. Dies sorgte für gute Unterhaltung und half uns auch bei der Auseinandersetzung mit den verschiedenen Charakteren.

Abschließend wurde das gemeinsame Abendessen vorbereitet, was bei vielen Gästen neben der Neugier auf das Essen auch die Hilfsbereitschaft beim Decken der Tische förderte.

Insgesamt konnte uns das Sozialprojekt einen Blick hinter die Fassaden verschiedener Personen und Arbeitsabläufe in einer sozialen Betreuungseinrichtung geben, was auch bei uns zu vielen neuen Erkenntnissen führte. Die Dankbarkeit und Freude der Menschen bei den Interaktionen war deutlich zu spüren und vermittelte uns ein durchaus gutes Gefühl, wodurch das Motto „unbehindert miteinander“ gut umgesetzt werden konnte. Vor Allem die Einzigartigkeit einer solchen Einrichtung, der Menschen und der Arbeit mit ihnen wurde uns in den Stunden, die wir gemeinsam in der KULE verbracht haben, klar und deutlich vermittelt.

Erfahrungsbericht der Auszubildenden des Jahrgangs 2017

Julius Köstel